Bottrop. Es sollte die neue Attraktion des Bottroper Nachtlebens werden. Doch was an Halloween mit viel Optimismus begann, ist nach gerade einmal drei Monaten wieder Geschichte. Das „B-Side“ am Südring-Center schloss vor einigen Tagen wieder seine Pforten.
„Die Gästezahlen reichten von vorne bis hinten nicht“, redete Tobias Lux, gemeinsam mit Tobias ten Hoopen Geschäftsführer des B-Side, Klartext. „Wir haben sehr viel Werbung gemacht. Trotzdem kamen an den Wochenenden viel zu wenig Besucher. Wir mussten einfach reagieren.“
Die Diskotheken kommen und gehen
Dass Diskotheken kommen und gehen, ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Dass ein Konzept aber bereits nach drei Betriebsmonaten zum Scheitern verurteilt ist, gilt als selten. Denn die Betreiber hatten sich viel vorgenommen. Weg vom „Flatrate-Party-Image“ war eines der Ziele, das sich Lux und ten Hoopen auf die Fahnen geschrieben hatten. „Wir wollten gute Musik, vernünftiges Personal und hochwertige Getränke anbieten“, so Lux. Doch das Fernbleiben der Gäste machte den beiden einen dicken Strich durch die Rechnung.
Die Gründe für das Scheitern sind aus Sicht von Tobias Lux vielfältig. Einerseits gebe es das Problem, dass beispielsweise mit dem „Prisma“ ohnehin große Konkurrenz in der eigenen Stadt präsent sei. Zudem gibt es in den Nachbarstädten weitere Angebote. „In Bottrop ist es schwer. Ich dachte, das B-Side sei eine Möglichkeit. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.“
Ruf des Vorgängers nicht förderlich
Mitschuld gibt Lux dem Ruf des Vorgängers „A 42“: „Davon ist sicher etwas hängengeblieben. Eigentlich hätten wir den Laden auch von innen baulich verändern müssen. Aber das wäre finanziell nicht möglich gewesen.“
WAZ, Mittwoch den 16.02.2011
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Löwenzahn 16. Februar 2011 13:05:04 CET
Bottrop. Es sollte die neue Attraktion des Bottroper Nachtlebens werden. Doch was an Halloween mit viel Optimismus begann, ist nach gerade einmal drei Monaten wieder Geschichte. Das „B-Side“ am Südring-Center schloss vor einigen Tagen wieder seine Pforten.
„Die Gästezahlen reichten von vorne bis hinten nicht“, redete Tobias Lux, gemeinsam mit Tobias ten Hoopen Geschäftsführer des B-Side, Klartext. „Wir haben sehr viel Werbung gemacht. Trotzdem kamen an den Wochenenden viel zu wenig Besucher. Wir mussten einfach reagieren.“
Die Diskotheken kommen und gehen
Dass Diskotheken kommen und gehen, ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Dass ein Konzept aber bereits nach drei Betriebsmonaten zum Scheitern verurteilt ist, gilt als selten. Denn die Betreiber hatten sich viel vorgenommen. Weg vom „Flatrate-Party-Image“ war eines der Ziele, das sich Lux und ten Hoopen auf die Fahnen geschrieben hatten. „Wir wollten gute Musik, vernünftiges Personal und hochwertige Getränke anbieten“, so Lux. Doch das Fernbleiben der Gäste machte den beiden einen dicken Strich durch die Rechnung.
Die Gründe für das Scheitern sind aus Sicht von Tobias Lux vielfältig. Einerseits gebe es das Problem, dass beispielsweise mit dem „Prisma“ ohnehin große Konkurrenz in der eigenen Stadt präsent sei. Zudem gibt es in den Nachbarstädten weitere Angebote. „In Bottrop ist es schwer. Ich dachte, das B-Side sei eine Möglichkeit. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.“
Ruf des Vorgängers nicht förderlich
Mitschuld gibt Lux dem Ruf des Vorgängers „A 42“: „Davon ist sicher etwas hängengeblieben. Eigentlich hätten wir den Laden auch von innen baulich verändern müssen. Aber das wäre finanziell nicht möglich gewesen.“
WAZ, Mittwoch den 16.02.2011
Cine-Arts 29. Januar 2011 02:11:41 CET
Jap schade - Wollte heute Abend rein :D
Hm Na ja da muss man sich einmal herzlich beim' verpächter bedanken ><.