Hallo
Ich bin selbst BO betroffen und betreibe seit 5 Jahren das BO Forum http://www.burnout-forum-duenengras.de/
Nach meinen persönlichen Erfahrungen las auch nach den Erfahrungen als Admin, teile ich die Darstellungen von Herrn Teichert.
Leider wird mit dem Begriff BO Inflationär umgegangen.
Die Krankheit wird verharmlost. Vom Akku Aufladen, wie Herr Teichert sagt wird gesprochen.
Es handelt sich aber um etwas viel tiefergehenderes, eben wie Herr Teichert dargelegt hat.
Hinzufügen möchte ich das nach meinen Erfahrungen es sehr selten möglich war Postionen mit ähnlichem Anspruch, Stressrisiko usw. wieder ein zu nehmen.
In meiner Foren Erfahrung habe ich lediglich eine Person kennen lernen dürfen.
Weiterhin sehe ich es so, dass es zwar schon stimmt dass BO etwas Entlastendes hat – seht ich habe mich aufgeopfert.
Die Umkehr jedoch, die Psychiater und Psychotherapeuten gerne betreiben – dass die Schwierigkeit allein in den Mustern des Betroffenen liegt trifft die Sache auch nicht ganz.
Der Psychische Stress in den Berufen, respektive Leitung hat zugenommen.
Betroffen sind nicht nur Leute mit einen „ Flaschen – fehlerhaften inneren Bewertungsmuster“ sondern auch Leute mit Potentialen.
Wenn man zum Beispiel Visionär ist, wie Ralf Rangnick jemand war, dann hat man viele Ideen.
Soweit ich weiß hat er führend neue Taktiken entwickelt.
Schnell kommt dann ein forderndes (Geld bietendes) Außenfeld dazu. Und dies so vermute ich dynamischer als vor 20 Jahren.
Die Infos das da was Neues ist verbreitet sich rasend. Entsprechend wächst der Druck auf den „Erfinder“.
Allein daran sieht man, dass ein „Weniger Erfindungsbegabter“ weniger Risiko trägt.
Weiterhin ist es so dass manche Menschen näher an die Emotionen anderer heran kommen.
Besser Dinge herüberbringen können.
Eigentlich unmögliches Möglich machen.
Eben wie wohl Rangnicks Aufstiege über mehrere Liegen.
Das Problem bei alle dem ist nur, dass der betroffene von seinen Talenten nichts weiß. Vor allem eben nicht von den Risiken die sie mitbringen. Erlebt wird nur die positive Seite – Erfolg - Anerkennung usw.
Hier liegt ein Wissens Defizit des Wissens über die eigene Person.
Heißt auch, dass eine Rückkehr an die alte Wirkstätte bedeutet bewusst nicht mehr alle Talente zu leben.
Mal übertrieben gesagt, weil das Umfeld nicht angemessen damit umgehen kann.
Auch dies ist EIN Aspekt der BO Thematik und sie ist EIN Punkt warum man die BO Thematik nicht verallgemeinernd mit einer Erschöpfungsdepression in einen Topf werfen sollte
Soweit mein Versuch etwas zu ergänzen.
Danke an Herrn Teichert für seinen wie ich finde sehr guten Beitrag
fG
Velo
Kommentare
Velo 5. Oktober 2011 22:53:25 CEST
Hallo
Ich bin selbst BO betroffen und betreibe seit 5 Jahren das BO Forum
http://www.burnout-forum-duenengras.de/
Nach meinen persönlichen Erfahrungen las auch nach den Erfahrungen als Admin, teile ich die Darstellungen von Herrn Teichert.
Leider wird mit dem Begriff BO Inflationär umgegangen.
Die Krankheit wird verharmlost. Vom Akku Aufladen, wie Herr Teichert sagt wird gesprochen.
Es handelt sich aber um etwas viel tiefergehenderes, eben wie Herr Teichert dargelegt hat.
Hinzufügen möchte ich das nach meinen Erfahrungen es sehr selten möglich war Postionen mit ähnlichem Anspruch, Stressrisiko usw. wieder ein zu nehmen.
In meiner Foren Erfahrung habe ich lediglich eine Person kennen lernen dürfen.
Weiterhin sehe ich es so, dass es zwar schon stimmt dass BO etwas Entlastendes hat – seht ich habe mich aufgeopfert.
Die Umkehr jedoch, die Psychiater und Psychotherapeuten gerne betreiben – dass die Schwierigkeit allein in den Mustern des Betroffenen liegt trifft die Sache auch nicht ganz.
Der Psychische Stress in den Berufen, respektive Leitung hat zugenommen.
Betroffen sind nicht nur Leute mit einen „ Flaschen – fehlerhaften inneren Bewertungsmuster“ sondern auch Leute mit Potentialen.
Wenn man zum Beispiel Visionär ist, wie Ralf Rangnick jemand war, dann hat man viele Ideen.
Soweit ich weiß hat er führend neue Taktiken entwickelt.
Schnell kommt dann ein forderndes (Geld bietendes) Außenfeld dazu. Und dies so vermute ich dynamischer als vor 20 Jahren.
Die Infos das da was Neues ist verbreitet sich rasend. Entsprechend wächst der Druck auf den „Erfinder“.
Allein daran sieht man, dass ein „Weniger Erfindungsbegabter“ weniger Risiko trägt.
Weiterhin ist es so dass manche Menschen näher an die Emotionen anderer heran kommen.
Besser Dinge herüberbringen können.
Eigentlich unmögliches Möglich machen.
Eben wie wohl Rangnicks Aufstiege über mehrere Liegen.
Das Problem bei alle dem ist nur, dass der betroffene von seinen Talenten nichts weiß. Vor allem eben nicht von den Risiken die sie mitbringen. Erlebt wird nur die positive Seite – Erfolg - Anerkennung usw.
Hier liegt ein Wissens Defizit des Wissens über die eigene Person.
Heißt auch, dass eine Rückkehr an die alte Wirkstätte bedeutet bewusst nicht mehr alle Talente zu leben.
Mal übertrieben gesagt, weil das Umfeld nicht angemessen damit umgehen kann.
Auch dies ist EIN Aspekt der BO Thematik und sie ist EIN Punkt warum man die BO Thematik nicht verallgemeinernd mit einer Erschöpfungsdepression in einen Topf werfen sollte
Soweit mein Versuch etwas zu ergänzen.
Danke an Herrn Teichert für seinen wie ich finde sehr guten Beitrag
fG
Velo